Bericht
des Jugendwartes - 2009
Jugendfeuerwehr Erbach
Im Berichtsjahr 2009 hatte die Jugendfeuerwehr Erbach 17 Mitglieder. Davon 3 Mädchen und 14 Jungen. Der überwiegende Teil der Jugendlichen ist zwischen 10 und 16 Jahren, somit zählte die Jugendfeuerwehr Erbach mit 17 Mitgliedern zu einer der Mitgliedsstärksten Jugendgruppen im Rheingau.
Das Jahr begann traditionell mit der Christbaumsammelaktion. Die Weihnachtsbäume der Erbacher Bürger wurden von den Kindern eingesammelt und anschließend im Bachhöller Weg verbrannt. Des weiteren veranstalteten wir mit großem Erfolg ein “Christbaumverbrennungsparty“ im Bachhöller Weg. Von der Jugendfeuerwehr wurde Glühwein, heißer O-Saft und selbstgebackenen Kuchen angeboten.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Erbach veranstalteten wir eine Gemeinschaftsübung mit der Malteserjugend Kiedrich. Im Februar trafen wir uns zu einer Gemeinschaftlichen „Erste Hilfe“ Übung. Hier zeigte sich mal wieder wie eng die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst ist.
Im März veranstalte die Kreisjugendfeuerwehr Rheingau eine Bootstour rheinabwärts Richtung der Pfalzburg bei Kaub. Die Jugendfeuerwehren des ganzen Rheingaus besiedelten die „Robert Stolz“. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten die Jugendlichen die Burg und ihre dunklen Zollgeheimnisse. Da die Fahrt rheinaufwärts ewig dauerte starteten wir eine riesen Bootsparty, powered by DJ Schneck. Bei lauter Musik und ausreichend alkoholfreien Getränken war die Heimfahrt nur halb so lang.
Da kurz bevor die Veranstaltung stattfand die Halle unseres Jugendwartkollegen aus Kiedrich niederbrannte, gab es obendrein noch eine Spendenaktion. Der recht hohe Erlös kam dem Jugendwart und seiner Familie zu Gute.
Am 1. Mai machte die Jugendfeuerwehr Erbach eine Radtour. Um halb zehn machten wir uns bei sonnigem und heißem Wetter auf den Weg Richtung Frauenstein. Über einen kleineren Umweg ging es zum Feuerwehrfest der Wiesbadener Kameraden. Nach längerer Rast ging es rasant Richtung Heimat.
Kurz nach dem 1. Mai ging es zusammen mit der Einsatzabteilung zum Florianstag nach Lorch.
Anfang September veranstaltete der Erbacher Vereinsring ein „Fest der Vereine“ auf dem Nepomukplatz. In brennender Spätsommerhitze präsentierte die Jugendfeuerwehr ihre Arbeit. Zur Abkühlung konnten die Kinder sich mit der Kübelspritze austoben. Das Highlight des Tages waren die Entenrennen im Bachlauf. Da jeder weiß dass das Bachbett relativ wenig Wasser in sich trägt, flutete die Jugendfeuerwehr den Lauf sodass die Entchen nicht auf Grund liefen. Alles in allem war diese Veranstaltung sehr Erfolgreich.
Am Kerbewochenende bauten wir unseren kleinen Infostand auf. Viele Erbacher und Festbesucher nutzten die Gunst der Stunde um sich über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr zu informieren.
Im November begleiteten wir, mit Fackel bestückt, den Erbacher Sankt Martins Umzug. Anschließend ließen wir den Abend bei einem Punsch und der klassischen „Weckpupp“ ausklingen.
Am 1. Advent beteiligten wir uns am Erbacher Weihnachtsmarkt. Die Jugendlichen boten Waffeln, heißen Kakao und Kaffee an. Nikolaus war mit uns und sorgte für guten Betrieb.
Das Jahr 2009 endete mit unserer traditionellen Weihnachtsfeier. Nach der leckeren selbst gemachten Pizza gab es als Weihnachtsgeschenk schicke neue Poloshirts für alle Kinder. An dieser Stelle möchten wir uns bei den zwei Sponsoren für die großzügigen Spenden bedanken. Ohne diese Zuwendung wäre der Kauf der neuen Poloshirts nicht so zügig zustande gekommen.
Das Jahr 2009 war im Vergleich zum Jahr 2008 eher ruhig.
Jedoch große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So werden wir dieses Jahr viele Aktionen und Veranstaltungen zusammen mit den Rheingauer Jugendfeuerwehren besuchen. Das Highlight dieses Jahres wird am 19.September in Geisenheim stattfinden. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Hallgarten werden wir die Leistungsspange bestreiten.
Zum Schluss sei einmal erwähnt das die Jugendarbeit nicht nur alle zwei Wochen Montags zwei Stunden in Kauf nimmt, sondern über das Ganze vergangene Jahr hinweg verteilt zusätzliche 171 Stunden Dienst für die Betreuer bedeutet. Daher möchten wir uns herzlich bei den Ausbildern Thorsten Müller, Michael Wiffler, Christian Krechel und Andreas Massing bedanken.